Jakobsweg vom 25.Juli – 28.Juli 2013

JAKOBSWEG 2013 von LINZ – FRANKENMARKT 2013

Sonntag 25.August 2013

Wir fuhren mit der Westbahn nach Linz und begannen dort bei strömenden Regen unseren heurigen Jakobsweg in Richtung Salzburg. Nach längerem Marsch neben der Hauptstraße in Linz bis Ortsende, ging es dann endlich in den Wald. Es war zwar recht rutschig und der Steig daher nicht immer angenehm zu gehen, aber einer der schönsten Wege die wir bisher gegangen sind. Einige Feuersalamander kreuzten unseren Weg.

f15662Nach ca. 25km sind wir dann in Hörsching unseren ersten Etappenziel angekommen, wo wir gerade noch ein Zimmer im Gasthof MANDORFER bekamen.(Preis pro Person 25,50 Euro incl. Frühstück)

gasthof_146

Auch mit dem Abendessen war es nicht ganz leicht, aber die Shell Tankstelle und eine kleine Pizzeria namens MIMOS haben unseren Hunger gesättigt (vor allem meinen !)

Montag 26.August 2013

Nach einem wirklich sehr guten Frühstück starteten wir so gegen 07:30 Uhr.Unser Ziel heute LAMBACH ca. 32,5 km entfernt (mit einem kleinen Umweg sind wir sicher auf 35 km gekommen :-)) Der Weg ging meist der Traun entlang und war wunderschön zu gehen. Habe nicht gewusst das gerade Strecken so endlos sein können 🙂
In Lambach angekommen (etwas geschwächt) bezogen wir unser Quartier ZUM GRÜNEN BAUM – FAM. EITZINGER. Was sehr angenehm war, wir konnten dort auch gleich unser wohlverdienten Schnitzerl und ein Bierchen zu uns nehmen. (Preis pro Person incl. Frühstück 31,– Euro)

tmb_gasthof-17Nach einer angnehmen Nacht sind auch die Schmerzen wieder fast weg 🙂 und wir starten in der dritten Tag der uns nach Timelkam führen sollte. Auch hier ging es wieder eine zeitlang der Traun entlang bis zum Zusammenschluß mit der Ager. Endlich in Timelkam war es ähnlich wie in Hörsching. Alles war geschlossen (Ruhetag) oder auf Urlaub – keine Chance auf ein Qaurtier und so beschlossen wir weiter nach Vöcklamarkt zu gehen. Gesamtstrecke daher um die 40 km wenn nicht mehr. Wir entschieden uns neben der Bundestraße zu gehen, da der Weg kürzer war und wir mit der Dämmerung sonst evtl. Problem bekamen. Unterwegs telefonierten wir noch betreffend eines Unterkunft und hatten Glück im Gasthof Riedl wo wir ein wunderschönes Zimmer bekamen. (Preis pro Person 30,– Euro incl. Frühstück)

frontansichtLeider konnten wir dort nicht zu Abend essen, da hier Ruhetag war also gingen wir auf uner Schnitzerl zum Gasthof zum schwarzen Adler, war lecker 🙂

8097384243_fdd78e2a0e_oEtwas erledigt nach dem langen Marsch schleppten wir uns dann mit vollem Magen zurück in unser Quartier.

Mittwoch 28.August 2013

Es schüttet wieder einmal und dieses Mal in strömen. Nach einem sehr guten Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und hatten Glück, denn es hörte zu regnen auf und wir konnten losstarten, ohne Regenkleidung. Das „Glück“ hielt aber nicht lange und so kam es das wir unsere volle Regenkleidung anzogen und Richtung Frankenmarkt gingen. Dort angekommen, entschieden wir den Jakbosweg für heuer abzubrechen und zu beenden.

2013-08-28 10.03.45

Es machte für uns keinen Sinn bei einem solchen Wetter weiter zu gehen, da man von er sicherlich schönen Landschaft und Umgebung nichts zu sehen bekam und wir schon nach ca. 10 km Marsch etwas durchnässt waren. Also ging es gegen 11 Uhr ab in Richtung Heimat. Anfangs mit einem Pendlerzug der ÖBB von Frankenmarkt nach Linz und anschließend mit der Westbahn wieder Heim nach Korneuburg.
 

 

 

Jakobsweg 19.Juli – 23.Juli 2012

JAKOBSWEG 2012 – Mostviertel

Sonntag, 19. Juli bis Donnerstag, 23. Juli 2012

Die heißeste Woche des Jahres: zw. 35 und 37 Grad  und nur bergauf/bergab !

Beginn in Furth/Göttweig  – Mit dem Auto zum Bahnhof Furth retour mit dem Zug von St. Valentin zum Auto.

1.Tag   – Furth bei Göttweig bis Aggsbach Dorf 37 km

Gasthof-Pension „Zur Kartause“

Fam.Lechner

3642 AggsbachDorf 38

Tel. 02753/8243 EUR 30,-/p.P.

2.Tag – Aggsbach Dorf bis Marbach an der Donau 43 km

Pension

A.u.E. Loidhold

3671 Marbach/Donau

Tel. 07413/343 EUR 23,–/p.P.

3. Tag – Marbach an der Donau bis Ardagger Markt 38 km

Gasthof Schatzkastl

Donau Marina EUR 38,–/p.P.

4.Tag – Ardagger Markt bis Strengberg 32 km

Gasthaus Pambalk Blumauer

Markt 34

3314 Strengberg EUR 25,–/p.P.

5.Tag  Strengberg über St. Pantaleon bis St.Valentin 30 km

Summe: 180 km von Furth bei Göttweig bis St. Valentin.

Tag 6 – 26.August 2011 letzter Tag von Kirchberg am Wagram – Krems

Unser Letzter Tag begann – Teil 1 unseres Jakobswegs ging langsam zu Ende !

Nach einer ausgeruhten Nacht und eines herrliches Frühstücks auf der Terrasse vor dem Bioteich gingen wie gut gelaunt wie auch die letzten Tage Richtung Ziel KREMS !

Vorbei an herrlichen Weinbergen, riesen Kürbissen und Kürbisfeldern ging es weiter. Traumhaft auch wieder das Wetter am letzten Tag. wie immer Sonnenschein und Hitze, an die wir uns eigentlich schon gewohnt hatten und auch keine Probleme damit hatten. Wasser war immer mit und ansonten überall verfügbar !

In Feuersbrunn gingen wir beim wunderschönen Haubenlokal Mörwald vorbei,das gleich gegenüber ein nettes kleines Hotel hatte, wirklich schön.

Dann kamen wir nach Etsdorf und hier war wirklich eine ausgezeichnete Bäckerei oder ein Kaffee, was ausgezeichnete Mehlspeisen zu bieten hatte.Natürlich nahmen wir eine Kostprobe mit und schworen uns, hier müssen wir mal Frühstücken.

Dann ging es noch entlang der Kamp in ein herrliches Weinbaugebiet mit tollen Heurigen und einer wunderschönen Kellergasse.

Hier sammelten wir noch unsere letzten wunderschönen Eindrücke und erreichten unser Ziel. KREMS – wir haben es geschafft und waren überglücklich.

Hier holten wir uns unseren letzten Pilgerstempel in der Kirche ab und trugen uns wie fast überall ,auch hier in das Buch ein.

Bei einem abschließendem Eis war es für uns klar, nächstes Jahr geht es von hier weiter, wieder ein paar Tage Jakobsweg !

Danke meiner lieben Frau für die wunderschöne Woche !

Tag 5 – 25.August 2011 von Stockerau – Kircherberg am Wagram

Nach einer herrlichen Nacht in unserem Bett brachen wir wieder Richtung Bahnhof auf,um unseren Ausgangspunkt Stockerau wieder aufzusuchen.

Vorher mussten wir natürlich noch unser wohlverdientes Frühstück am Hauptplatz geniessen.

In Stockerau angekommen begaben wir uns zum Wegweiser Jakobsweg und weiter ging es.Wir waren echt gut drauf. Wenn man uns so sehen konnte,dachte man sicher nicht,das wir schon 4 anstrengende Tage hinter uns hatten.wir waren ja selbst überrrascht 🙂

Der heutige Tag durch das Gebiet war wirklich wieder sehenswert !

Wunderbare Orte zum verweilen luden ein. Kleine nette Kirchen, Weinberge, Friedhof Stirbweg, Schlösser …. einfach wunderschön.

Man merkte eindeutig das es schon ins Wachauerland überging. Wirklich eine traumhafte Gegend.

In Kirchberg am Wagram angekommen, setzten wir uns wie ausgemacht mit der Vermieter unseres Zimmer telefonisch in Verbindung.Da noch niemand zu Hause war, sagte man uns einfach wo der Schlüssel versteckt ist und wo unsere Zimmer ist. Das machten wir dann auch und als der Besitzer kam, machte man uns darauf aufmerksam,das wir das falsche Zimmer bezogen hatten. Wir dachten gleich, hm komisch, nicht geputzt,Brösel und dergleichen,aber wir waren nur froh uns auszurasten.

Kein Problem auch hier, wir packten unsere Sachen und gingen ins geputzte Zimmer. Das Haus hatte einen wunderschönen Bioteich zum schwimmen,welchen wir aber leider aufgrund keiner Badebekleidung, verweigerten 🙂

Essen war ganz in der Nähe bei einem Heurigen, der uns vom Vermieter empfohlen wurde, wo wir ein kalte Platte zu uns nahmen, Ganz ausser der Norm, denn sonst gab es ja fast durchwegs ein Schnitzerl zur Belohnung.

Dann gings ab ins Zimmer und zu einer angenehmen Nachtruhe !

 

Tag 4 – 24.August 2011 von Großrußbach- Stockerau

Nach einer doch nicht so schlafreichen Nacht, begaben wir uns eigentlich schon recht zeitig zum Frühstück. Auch hier wurden wir wieder ausgezeichnet verpflegt,aber danach ging es gleich wieder weiter-.

Wir packten unseren Rucksack,bedankten uns für alles und gingen los.

Da es noch sehr zeitig war (gegen 7 uhr früh) war es recht angenehm und umso schneller war auch unser Schritt. Mittlerweile, so komisch es auch klingen mag, waren wir immer fiter in der Früh und sprüten kaum die Anstrengungen des vergangenen tages.

Heute ging es als Ziel nach Stockerau.Schön für uns,denn hier hatten wir geplant,das wir in Stockerau dann mit der Bahn nach Korneuburg fahren und zu Hause in unserem „Himmelbett“ übernachten, was wir dann auch taten.

Von Großrußbach ging es Richtung Weinsteig -Karnabrunn – Leitzersdorf -Stockerau.

Am Michelberg war ein kleines Kloster wo man durch einen kleinen Spalt in das innere hineinschauen konnte. Entlang des Michelbergs war dann noch eine Station mit einer großen Selbstbedienungbox , wo man Getränke, Müsliriegel,Wurst und Obst gegen eine Spende entnehmen konnte.Sonst die Gegend kannten wir schon, da diese in unmittelbarer Nähe unseres zu Hause war.

Danach ging es abwärts nach Leitzersdorf. Hier machten wir mittags Rast und nahmen kühles Eis zu uns. Erinnerungen wurden wach, denn hier haben wir vor 9 Jahren unsere Hochzeitstafel gehabt. Nachdem wir mit unseren Eis fertig waren,machten wir noch eine kurze Besichtigung in dem Saal wo wir damals feierten – schön !!!

Das Ziel an diesem Tag – Stockerau rückte immer näher und schließlich war es dann so weit. Wir nahmen die nächste Schnellbahn nach Korneuburg, besuchten bei Ankunft noch das http://www.zumaltenzollhaus.at/ wo wir ein ausgzeichnetes und viel zu großes Cordenbleu verspeisten.

Dann gings ab nach Hause in unser herrliches Bett.

 

Tag 3 – 23.August 2011 von Garmanns (Ladendorf) – Großrußbach (Weinsteig)

Unsere nächste Etappenziel führte uns nach einem ausgezeichneten Frühstück bei den Strassers nach Großrubach.

Vorbei am Buschberg ging es dieses Mal doch ein wenig rauf und runter und hier machte uns die Hitze schon ein wenig zu schaffen,aber kein Problem für Ausdauersportler 🙂

Wie in einigen anderen Orten auch,machten wir in der Kirche in Ernstbrunn wieder Rast um uns ein wenig abzukühlen.

Wieder war es die Gegend die uns sehr beeindruckte und faszinierte.

Vorbei und durch eineige kleine Orte erreichten wir dann Großrußbach, wo wir aufgrund eines größeren Seminars leider kein Zimmer mehr bekamen und wir auf der Hauptstrasse – Richtung Weinsteig bei einer netten Familie und Bienenzüchter unser Quartier bezogen.

Hier war es recht lustig, denn der Schlafraum war ganz oben (also auch sehr heiss) und unten im Abstellraum oder Speis war eine Dusche die wir benutzen durften.

Alles im allen waren auch hier die Gastgeber sehr nett und nach einem wohlverdienten Abendessen „Spareribs“ zogen wir uns zurück und absolvierten unser Einschmierritual.

Tag 2 – 22.August 2011 von Poysdorf – Garmanns (Ladendorf) !

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgezeichneten Frühstück, packten wir unsere Rucksäcke und starteten in den nächsten Tag.
Zu unseren erstaunen, waren wir, bis auf einen leichten Muskelkater eigentlich in einer körperlich recht guten Verfassung,also ging es los.
Unser Ziel heute war Garmanns.
Die Strecke selbst war wieder wunderschön und das Wetter wieder sehr heiß.Im Laufe des Vormittages kamen wir nach Kleinhadersdof, wo in der Kellergasse einen Selbstbedienungskeller mit Wein,Mineral und Erfrischungsgetränken fanden und gegen eine Spende wir unseren Durst mit einen „Gspritzten“ löschten.
Wirklich Spitze !
Etwas angeheitert, nein Scherz, ging es weiter.
Am früheren Nachmittag erreichten wir Mistelbach, wo wir dann auf eine gutes Eis einkehrten.
Nach etwas über 9 Stunden und knappen 30 Kilometer erreichten wir dannGarmanns.
Von dort aus riefen wir bei der Familie Strasser in Ladendorf an,welche uns von dort abholten und uns in unsere Quartier brachten.
Herr und Frau Strasser waren überaus freundlich und nach einem kurzem Gespräch,gingen wir ins nahegelegene Gasthaus Bachmeier,
wo wir wieder unser Schnitzerl mit Kartoffelsalat zu einem unschlagbaren Preis von Euro 19,– inclusive 2 Cola Light zu uns nahmen.
Erschöpft,aber nicht so schlimm wie am Vortag gingen wir dann in unser Qaurtier, welches ein altes kleines Haus war,das uns alleine zu Verfügung stand.
Hier hatte ich schon vorher, eine Reisetasche mit Reservesachen deponiert,welche wir hier auch noch wechselten.
Familie Strasser betreibt auch eine Taubenzucht mit weißen Tauben für div. Hochzeiten.
Aus dem gut gefüllten Kühlschrank nahmen wir uns ein Flasche Wein um 1,80 Euro und Mineral und verbrachten nach der Dusche und des eincremens noch einen gemütlichen Abend.
PS: Zur Famielie Strasser haben wir noch immer Kontakt und holen uns auch immer ein paar Flascherl Wein 🙂 Wirklich sehr nette Leute !!!